Titelbild: KI-Creatives bei Performance Max: Warum Bildmaterial jetzt wichtiger wird

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KI-Creatives bei Performance Max: Warum Bildmaterial jetzt wichtiger wird

Bei Performance Max entscheidet nicht mehr in erster Linie die Gebotsstrategie über Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne, sondern das Bildmaterial dahinter.

3 Minuten Lesezeit

Inhalt

  1. Überblick: KI-Creatives bei Performance Max
  2. Warum Bildmaterial plötzlich so entscheidend ist
  3. Wie Google das Bildmaterial bewertet
  4. Gute vs. schwache Ausgangsbilder
  5. Was das für dich als Werbetreibende:r bedeutet
  6. Fazit & Empfehlung

Verfasst von

Giona Daumüller

Giona Daumüller
Co-Founder und Partner
Projektmanagement, Konzeption und Ads


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Bei Performance Max entscheidet nicht mehr in erster Linie die Gebotsstrategie über Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne, sondern das Bildmaterial dahinter. Google übernimmt Gebote und Platzierung, aber ohne genügend gute Assets kann der Algorithmus schlicht nicht liefern. Wer hier spart, zahlt am Ende drauf, auch wenn Budget und Zielgruppe stimmen.

KI-Creatives bei Performance Max im Überblick

  • Warum wichtig: PMax setzt Anzeigen dynamisch aus dem eigenen Asset-Pool zusammen, fehlt Material, kann das System keine guten Kombinationen bilden
  • Technische Vorgabe: Inhalte müssen in den mittleren 80 % des Bildes liegen, alle Formate (Quer-, Quadrat-, Hochformat) sollten vorhanden sein
  • Grösster Hebel: Drei bis fünf starke Basisfotos schlagen viele mittelmässige Bilder, ein einfaches Video verbessert die Bewertung zusätzlich


Warum Bildmaterial plötzlich so entscheidend ist

Performance Max schaltet keine einzelne, fest definierte Anzeige. Stattdessen setzt Google aus dem eigenen Asset-Pool laufend neue Kombinationen zusammen: ein Bild hier, ein Titel dort, eine Beschreibung passend zum Platzierungsort, egal ob YouTube, Gmail, Shopping oder Display. Fehlen gute Bilder oder liegen zu wenige davon vor, kann das System diese Kombinationen gar nicht erst bilden. Die Folge ist eine niedrigere Ad-Strength-Bewertung, was sich direkt auf Sichtbarkeit und Kosten auswirkt.


Wie Google das Bildmaterial bewertet

Google verlangt bei den Bild-Assets eine klare technische Vorgabe: Der eigentliche Inhalt muss sich in den mittleren 80 Prozent des Bildes befinden, damit er auf keinem Format abgeschnitten wird. Zusätzlich empfiehlt Google, alle verfügbaren Formate hochzuladen, also Quer-, Quadrat- und Hochformat, damit das System auf jedem Kanal die passende Variante ausspielen kann. Wer nur ein einziges Format liefert, schränkt die eigenen Möglichkeiten unnötig ein.


Der Unterschied zwischen guten und schwachen Ausgangsbildern

KI-generierte Bildvarianten können bestehendes Material sinnvoll ergänzen, sie ersetzen aber keine gute Ausgangsbasis. Schwache Ausgangsbilder ergeben auch bei automatischer Variation nur schwache Ergebnisse. Wer in drei bis fünf wirklich starke Basisfotos investiert, hat damit eine deutlich bessere Grundlage als jemand, der viele mittelmässige Bilder hochlädt.

Tipp: Auch ein einfaches, kurzes Video kann die Ad-Strength-Bewertung spürbar verbessern, selbst wenn es nur aus einer kurzen Diashow bestehender Bilder besteht. Für viele KMU ist das die einfachste Massnahme mit dem grössten Effekt, weil sie kein aufwendiges Videoshooting erfordert.


Was das für dich als Werbetreibende:r bedeutet

Mehr statt weniger Assets liefern

Unvollständige Asset-Gruppen werden im Auktionsverfahren benachteiligt, Google empfiehlt, alle verfügbaren Plätze zu füllen.

Mehrere Asset-Gruppen nutzen

Google empfiehlt mindestens drei pro Kampagne, jeweils thematisch klar abgegrenzt nach Produkt oder Zielgruppe.

Assets regelmässig auffrischen

Alle sechs bis acht Wochen einzelne, schwach bewertete Assets ersetzen hält die Leistung stabil, ein kompletter Neustart ist meist nicht nötig.

KI-Kennzeichnung im Blick behalten

Für KI-generierte oder KI-bearbeitete Werbemittel gelten je nach Zielmarkt Kennzeichnungspflichten, etwa in der EU. Wer auch dorthin Werbung schaltet, sollte die entsprechenden Label-Einstellungen in Google Ads aktivieren.


Häufige Fehler

  • Nur ein oder zwei Bilder pro Asset-Gruppe, obwohl Google deutlich mehr verarbeiten kann
  • Ausschliesslich ein Bildformat hochgeladen, wodurch Platzierungen wie YouTube oder Gmail schlechter bedient werden
  • Kein Video vorhanden, obwohl bereits eine einfache Diashow die Bewertung verbessern würde
  • Assets werden über Monate nie aktualisiert, obwohl sich die Leistung einzelner Bilder mit der Zeit abnutzt

Fazit

Bei Performance Max verschiebt sich der eigentliche Steuerungshebel vom Gebot zum Bildmaterial. Wer hier investiert, sauber strukturiert und regelmässig auffrischt, gibt dem Algorithmus tatsächlich das, was er braucht, um gute Ergebnisse zu liefern.

Möchtest du wissen, wie es um die Asset-Qualität deiner eigenen PMax-Kampagne steht? Wir schauen uns deine Asset-Gruppen gemeinsam an und zeigen dir, wo sich mit wenig Aufwand am meisten verbessern lässt.


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KI-Creatives bei Performance Max – häufige Fragen

Nein. KI-Varianten funktionieren am besten als Ergänzung zu einer starken Ausgangsbasis. Für hochwertige oder erklärungsbedürftige Produkte, etwa im B2B-Bereich oder bei individuellen Dienstleistungen, bleibt eigenes Fotomaterial die bessere Grundlage, aus der die KI dann Varianten ableiten kann.

Es gibt keine feste Untergrenze, aber je mehr hochwertige Assets vorhanden sind, desto besser kann Google Kombinationen testen. In der Praxis hat sich eine zweistellige Anzahl an Bildern pro Asset-Gruppe bewährt, verteilt auf alle Formate.

Das hängt vom Zielmarkt ab. In der EU gelten mittlerweile Kennzeichnungspflichten für bestimmte KI-generierte oder KI-bearbeitete Assets. Google bietet dafür eine entsprechende Label-Einstellung direkt in Google Ads an. Für Werbung, die ausschliesslich in der Schweiz ausgespielt wird, besteht diese Pflicht aktuell nicht, es lohnt sich aber, die Einstellung im Blick zu behalten.

Ein kompletter Austausch ist selten nötig. Es reicht meist, alle sechs bis acht Wochen die am schwächsten bewerteten Assets gezielt zu ersetzen. So bleibt die Kampagne stabil, ohne dass die KI jedes Mal neu lernen muss.

Ja. Bereits eine einfache Diashow aus bestehenden Bildern kann die Ad-Strength-Bewertung spürbar verbessern. Ein aufwendiges Videoshooting ist dafür nicht zwingend notwendig, ein sauber zusammengestelltes Kurzvideo reicht oft schon aus.

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